Sonntag, 14. Februar 2016

Kapitel 18: Helden


Jeder von uns kann ein Held sein. Nicht jeder muss ein Held von uns sein, doch wenn er nicht den Wegen des Helden einschlägt, dann sollte er wenigstens den Weg des Unterstützers einschlagen. Viele Helden haben einen Partner, Batman und Robin, Iron-Man und War Machine, Captain America und Falcon, etc. Es gibt genügend Beispiele und wenn du einen bestimmten Lieblings-Superhelden-Film hast, dann wird auch da sehr wahrscheinlich ein oder mehrere Unterstützer ihren Platz finden. 

Was ich damit eigentlich verdeutlichen will: Jeder hat das Potential und die Berufung eine Rolle zu übernehmen, welche Rolle es letztendlich sein wird, hängt ganz von dir ab. Jede Tätigkeit, jede Handlung spielt in deinem Leben eine Konsequenz, egal ob du wirklich etwas machst oder eben "nicht". Wenn du dir zu einer bestimmten Sache denkst: "da kann man eh nichts machen, das war schon immer so", dann bist du automatisch eine Hilfe für genau diese Personen/diese Unternehmen/diese irgendwas, denn du unternimmst nichts dagegen. Man kann sich nicht wirklich enthalten. wenn du dich enthältst kannst du auch genau so gut für die Seite sein, die du am allerwenigsten magst, denn diese gewinnt so ziemlich immer, wenn man sich enthält. 

Wenn du selbst der Meinung bist, dass du nicht das Zeug dazu hast ein Held zu sein, dann nimm die Rolle des Unterstützers ein und hilf dem Helden dabei, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die Welt kann in diesem Kontext auch einfach die Schule oder die Klasse sein, wenn du einen für dich gescheiten Klassen- oder Schulsprecher gewählt hast. Man muss alles nicht immer so groß sehen, es reicht wenn man bei seinem direkten Umfeld anfängt, bevor man sich an größere Sachen wagt.

Wir haben alles was es zum Heldentum braucht. Alles.

Die Welt braucht mehr Helden. Mehr Menschen, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Menschen, die einem das Gefühl geben, gebraucht und geliebt zu werden. Menschen denen dein Wohlergehen wirklich wichtig ist und die wirklich dazu beitragen wollen. 

Es wird Zeit die Augen zu öffnen, die Probleme am Schopfe zu packen und ein Held/Unterstützer zu werden. 


Kommentare:

  1. Bee, für mich bist du ein Held. Ach du machst mich ganz verrückt, durch deine Denkweise, deine Aussagen, die Art wie du Sachen formulierst, der Wahnsinn. Du sprichst einem aus der Seele und ich persönlich könnte dir echt nicht widersprechen. Mach weiter so und zeig der Welt wie weit du es bringen kannst und wirst.

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  2. Abend,

    'tschuldigung, dass der Kommentar erst so spät kommt – aber ich lag die ganze Woche komplett flach und hab's nicht mal geschafft deinen Blog zu lesen.

    „Jeder von uns kann ein Held sein.“

    - Finde ich schön gesagt. Tatsächlich ist dies nämlich wirklich kein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt immer irgendjemanden der uns für heldenhaft hält. Väter sind die Helden ihrer Kinder, Freundinnen/Freunde die Helden ihrer Partner. Es ist gar nicht so schwer ein Held zu sein, meiner Meinung nach.

    „Nicht jeder muss ein Held von uns sein, doch wenn er nicht den Wegen des Helden einschlägt, dann sollte er wenigstens den Weg des Unterstützers einschlagen.“

    - Irgendwie musste ich schmunzeln. Diese Passage assoziiere ich, warum auch immer – frag' mich nicht! - mit Deadpool. :D
    Vermutlich weil der nette Wade Wilson von nebenan nicht genau einzuordnen ist: Ist er Held – für seine Freundin auf jeden Fall, genauso für seinen Kumpel und die alte Lady. Gleichzeitig ist er für die X-Men vermutlich 'nur' ein Unterstützer.

    „Was ich damit eigentlich verdeutlichen will: Jeder hat das Potential und die Berufung eine Rolle zu übernehmen, welche Rolle es letztendlich sein wird, hängt ganz von dir ab. Jede Tätigkeit, jede Handlung spielt in deinem Leben eine Konsequenz, egal ob du wirklich etwas machst oder eben "nicht".“

    - Entspricht exakt meiner Denkweise. Es gibt einfach Menschen die als Anführer geboren werden. Sicher, man kann trainieren bis man vor Selbstbewusstsein beinahe überquillt, aber diesen Personen fehlt meist trotzdem dieser gewisse Funke, der sofort überspringt. Leader-sein kann man nicht zu 100% lernen aber das ist auch gar nicht schlimm. Jeder Anführer gelangt nur durch die Unterstützung seiner Unterstützer zu Macht.
    Ich weiß nicht ob ich lieber führe oder geführt werde. Beides hat seine Vor und Nachteile.
    Da fällt mir übrigens ein Zitat ein. (aus einer meiner Stories, die ich vor Ewigkeiten geschrieben habe, haha):

    „Ein jeder lässt sich lieber regieren, denn es ist einfacher mit dem Strom zu schwimmen, als selbst auf dem Thron der Entscheidungen zu sitzen, das Zepter der Macht in der Hand zu halten und die Krone der Verantwortung auf dem Haupt zu tragen.“


    „Es wird Zeit die Augen zu öffnen, die Probleme am Schopfe zu packen und ein Held/Unterstützer zu werden.“

    - Weise Worte. Leute, lächelt doch einfach mal eure Mitmenschen auf der Straße an. Selbst wenn sie es nicht erwidern, für einige rettet ihr damit vielleicht den Tag und werdet für sie zum Helden!

    Ich freue mich sehr auf deinen nächsten Post!

    - SJR

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